Grundlagen Notenlehre
Noten (lat. nota = "Zeichen") sind Zeichen für die schriftliche Darstellung
von Musik. Durch die Lage in einem Liniensystem wird die Tonhöhe bestimmt,
durch verschiedene Notenformen wird die Dauer des Tones angegeben.
Eine Note besteht immer aus einem Notenkopf. Dieser kann leer
oder voll
sein.
Dazu kommt meist noch ein Notenhals und gelegentlich noch ein oder mehrere Fähnchen.
Notiert werden die Noten in 5 Notenlinien bzw. dazwischen und gelegentlich auch - wenn nötig - außerhalb des Systems mit Hilfe von Hilfslinien.
Die Tonhöhe der aufgezeichneten Note wird durch den Notenschlüssel am Anfang der
Notenzeile bestimmt. Je weiter oben die Note im Notensystem liegt, desto höher klingt sie.
Der Notenhals gehört bis zur mittleren Notenzeile rechts an die Note und zeigt nach oben
( ), darüber wird der Notenhals links unten angehängt
( ).
Weitere Zeichen geben Hinweise auf die Spielweise (Tempo, Betonung, Charakter usw.).
Es gibt 7 Stammtöne, die nach dem Alphabet benannt sind:
c, d, e, f, g, a und b. Im Deutschen wird allerdings das b durch das h ersetzt.
Diese bilden bereits die erste Oktave, von denen es insgesamt 8 gibt.
Unterschieden werden die unterschiedlichen Oktaven durch Groß- und Kleinschreibung bzw. durch nachgestellte Ziffern:
Subkontraoktave: C2 bis H2
Kontraoktave: C1bis H1
große Oktave: C bis H
kleine Oktave: c bis h
eingestrichene Oktave: c1 bis h1
zweigestrichene Oktave: c2 bis h2
dreigestrichene Oktave: c3 bis h3
viergestrichene Oktave: c4 bis h4
und als Abschluß c5
Zur Verdeutlichung hier mal ein Ausschnitt im Violinenschlüssel:
entspricht auf dem Klavier:
Die absolute Tonhöhe wird durch den "Kammerton" a festgelegt, genaugenommen a1, der auf 440 Hz gestimmt wird (das ist ungefähr das Freizeichen im Telefon).
Der tiefste Ton (C2) hat etwa 16 Hz, der höchste Ton (c5) über 4 kHz!
Seite erstellt: 2000 / 2001, letzte Änderung: 17.August 2007
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