Shakuhachi

Die Japanische Kerbflöte ist traditionell aus Bambus und hat nur 5 Grifflöcher und ist damit eigentlich ein pentatonisches Instrument. Durch verschiedene Kopfhaltungen und unterschiedlichen Blasdruck können aber auch viele Nebentöne erzeugt werden.

Der Name Shakuhachi bezeichnet die Länge des Instrumentes (Shaku = Fuss, Hachi= acht , bedeutet daher: ein Fuss acht = 54 cm). Außerdem muss jedes Instrument sieben Knoten haben, deren Anordnung vorgeschrieben ist.

Die Shakuhachi stammt von der chinesischen Xiao ab und kam im frühen 8. Jahrhundert nach Japan, geriet aber im 11. Jahrhundert in Vergessenheit.

Wanderne Bettelmönche gruben sie im 17. Jh. wieder aus, nutzen die Shakuhachi aber nicht als Musikinstrument, sondern für religiöse Meditationsübungen. Die Flöte durfte nicht außerhalb religiöser Rituale gespielt werden und auch nicht zusammen mit anderen Instrumenten. Vor allem war es Außenstehenden verboten, die Flöte zu hören.
Erst im 19. Jahrhundert wurden diese strengen Regeln gelockert.

Bansuri

Die Bansuri ist eine Bambus-Querflöte aus Nordindien.
Bansuri ist Sanskrit und bedeutet bans = Bambus und sur = Melodie. Die normale Bansuri ist ca. 50cm lang und hat einen warmen, tiefen Klang.
Sie hat normalerweise 6 Grifflöcher und zählt zu den diatonischen Instrumenten. Durch teilweises Abdecken der Grifflöcher oder Änderungen des Anblaswinkel können aber auch Nebentöne erzeugt werden.

Dizi

Die Dizi ist eine Querflöte aus China.
Auch Dizis sind traditionell aus Bambus gefertigt.

Die Besonderheit der Dizi besteht in dem "Mokong", einem zusätzlichem Loch in der Flöte, das durch dünnes Reispapier o.ä. abgedeckt wird und beim Spielen mitschwingt und so den typischen Dizi-Summton erzeugt.

Seite erstellt: 22.12.2012